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EUROMAIDAN DIGEST

Oświadczyła o swoich zamiarach na konferencji prasowej w czwartek, 27 marca b.r.
“Zamierzam kandydować na stanowisko prezydenta Ukrainy”, – powiedziała Tymoszenko.
“29 marca na zjeździe partii Batkiwszczyny będę prosiła o oficjalne zatwierdzenie mojej kandydatury na najwyższe stanowisko państwa”, – powiedziała była premier.

“Jeżeli przypomną Państwo sobie moje życie polityczne, zobaczą Państwo, że jestem prawdopodobnie jedynym człowiekiem, który pokazał, jak należy zwalczać korupcję. Zlikwidowałam ją w sektorze paliwowo-energetycznym w ciągu 7 miesięcy”, – zapewnia Tymoszenko.

Tymoszenko oświadczyła, że kandyduje na prezydenta. Zdjęcie: Ukrayinska pravda

Tymoszenko oświadczyła, że kandyduje na prezydenta. Zdjęcie: Ukrayinska pravda

“Mam prawo moralne powiedzieć, że będę wałczyła z korupcją, bo audyt Janukowycza i Azarowa przeszłam z sukcesem i szczerze”, – oświadczyła. “Uważam, że zostanę kandydatem ukraińskiej jedności”, – powiedziała podkreślając, że pochodzi “z regionu, który teraz nie popiera naszej rewolucji, w którym niektórym osobom jest obojętny język ukraiński”.

“Jestem przekonana, że potrafię obronić Ukrainę przed agresję Rosji i zwrócić Krym”, – dodała w swojej wypowiedzi.

źródlo

Tank_Russian

Nach Information einer vertrauten Quelle mit Beziehungen zu den russischen Sondereinheiten, haben die russischen Soldaten, die sich auf der Krym und im Smolensk Gebiet aufhalten, die Karten von Kyjiw und Kyjiwer Gebiet ausgeteilt bekommen.

Jetzt ist schon zu spät  sich darüber zu unterhalten, wie man Krym verteidigt oder die Provokationen in Luhansker Gebiet verhindert, offensichtlich ist jetzt die Zeit zu überlegen, wie wir Kyjiw verteidigen können.

 

 

Azarov_Wien_Haus

Haus der Familie Asarows in Wien

Von Denis Kasanskij

Nachdem die regierende Partei in der Ukraine ihren politischen Kurs geändert hat und von einem Moment auf den anderen begann, auf Europa Gift und Galle zu spucken, verlässt mich nicht das Gefühl einer totalen Falschheit aller Ereignisse. Das Gefühl irgendeiner Unnatürlichkeit. Noch im Herbst war alles logisch: Große Geschäftsleute, Abgeordnete, Milliardäre, die reichsten Leute Osteuropas, die in der EU und in den USA Immobilien, Unternehmen und Bankkonten besitzen, strebten nach einer stärkeren Integration mit dem Westen. Und nun beobachten wir offensichtlich irgendeinen Zirkus. Menschen, die die europäische Kleidung, europäische Autos, die europäische Währung, die europäische Ausbildung und europäische Erholungsorte bevorzugen, überreden ihre Wähler, dass es tatsächlich wesentlich günstiger und nützlicher sei, Produkte eines anderen Landes zu nutzen, für das wir unsere Märkte öffnen werden. Dass die Zugänglichkeit Europas und die visafreien Reisemöglichkeiten für uns viel bedeutungsloser sind als die Möglichkeit, mit einem Personalausweis nach Russland zu reisen.

Man könnte an die Ehrlichkeit dieser Agitation glauben, wenn die Anhänger der sogenannten „Zoll-Union“ mit Russland ihre Ergebenheit am eigenen Vorbild demonstrieren würden. Aber erstaunlicherweise beeilen sich die ukrainischen Machthaber nicht, ihre spanischen Villas gegen Datschas in der Nähe Moskaus einzutauschen. Sie haben auch nicht vor, ihre Kids nach Russland oder Kasachstan zum Studium zu schicken. Die Beamten und Abgeordneten wählen vergnüglich den Westen, wohin sie ihre Familien und ihr Kapital bringen, während sie den einfachen Bürgern empfehlen, sich mit den freien Reisemöglichkeiten in die drei postsowjetischen Republiken zu begnügen.

In den letzten zwei Monaten kennt die Heuchelei der ukrainischen Machthaber keine Grenzen mehr. Die Menschen, die uns noch im Herbst überredeten, dass die Eurointegration für die Ukraine vorteilhaft sei, behaupten jetzt das Gegenteil. Dabei erklärt keiner von ihnen, wann man gelogen hat – damals oder jetzt.

Nehmen wir als Beispiel den Abgeordneten und Inhaber der Fabrik „Nord“, Walentin Landyk.

„Offen gesagt gibt es für den Betrieb „Nord“ in Europa keine Probleme, es gibt Probleme in Russland und der Zollunion. Das hängt damit zusammen, dass unsere Waren auf dem russischen Markt um 35-45% teurer und deshalb natürlich nicht konkurrenzfähig sind. Mit dem Beitritt zur Zollunion oder der Freihandelszone müsste man mindestens ein Jahr warten, die Vorteile und Nachteile abwägen“, sagte er im November 2013 im Rahmen der XXV. Tagung der Partei der Regionen des Donezker Gebiets.

Aber schon im Dezember war Landyk wie ausgewechselt. Am 17. Dezember verabschiedete sein Betrieb eine Resolution, in der Präsident Janukowytsch aufgerufen wurde, in Moskau alle Dokumente für eine Verbesserung der russisch-ukrainischen Beziehungen zu unterzeichnen.

„Wir unterstützen den vom Volk gewählten Präsidenten Viktor Janukowytsch und die Regierung in ihren Bemühungen, die Situation in der Ukraine zu stabilisieren. Wir rufen den Präsidenten dazu auf, den Umfang der Warenumsätze mit Russland wiederherzustellen, damit die ukrainischen Produkte reibungslos auf die traditionellen Exportmärkte geliefert werden. Wir geben Viktor Janukowytsch das Mandat unseres Volksvertrauens, um in Moskau alle diesem Ziel dienenden Dokumente zu unterzeichnen“, – hieß es in der Erklärung des Arbeitskollektivs der Fabrik „Nord“.

Wieso zunächst „ein Jahr warten“ und bereits ein Monat später – „Mandat für Unterzeichnung aller Dokumente“? Zuerst ging es um die Priorität europäischer Märkte und dann auf einmal um die „traditionellen Exportmärkte“? Und wie steht es nun mit der versprochenen Verteuerung der „Nord“-Produkte um 45%? Kommt es oder kommt es nicht? Welchem Landyk soll man glauben – dem vom November oder dem vom Dezember? Oder lügen beide?

Ein weiterer großer Verfechter der engen Freundschaft mit Russland und Feind der Eurointegration ist das Mitglied der Partei der Regionen Oleg Zarjov. Wie sich herausstellte, zieht er es vor, seine Kinder zum Studium nach Großbritannien zu schicken. Einer der Hauptlobbyisten der russischen Interessen schickte seinen Sohn Maxim an die University of Durham nach London und seine Tochter in die Gordonstoun School nach Schottland. Wie viele andere reiche Russen liebt die Familie Zarjov Russland lieber aus der Ferne.

Urlaub macht der Abgeordnete Zarjov auch regelmäßig in den EU-Ländern. Dies bezeugen zahlreiche Fotos in sozialen Netzwerken. Offensichtlich hat er keine Angst vor Homosexuellen, vor Jugendkriminalität oder anderen „europäischen Schrecken“. Um seine in Europa lebenden Kinder macht sich Zarjov jedenfalls keine Sorgen. Uns, den gewöhnlichen Bürgern, erzählt er aber alle möglichen Abscheulichkeiten. Wahrscheinlich, damit wir nicht neidisch werden und uns nicht aufregen.

Zarjov ist übrigens nicht der einzige, der seine Kinder von der Ukraine fernhält. Selbst die kleinsten Beamten halten es für ihre Pflicht, ihre Nachkommen ins Ausland zu schicken. Das tun sogar Kreisratsabgeordnete und Leiter provinzieller Wasserwerke, ganz zu schweigen von einflussreicheren und wohlhabenden Männern.

Der bekannte ukrainische Politiker und Putins Gevatter, Viktor Medwedtschuk, schickte seine Tochter zum Studium in die USA nach Saint Louis. Nicht einmal die enge Freundschaft zum russischen Präsidenten bewegte ihn dazu, eine russische Universität für sie auszusuchen. Möglicherweise hat sogar Putin selbst seinem ukrainischen Gevatter von diesem leichtsinnigen Schritt abgeraten, da er über die Lage des Bildungswesens in seinem Land bestens informiert ist? „Vitja, sei nicht dumm, schicke meine Patentochter lieber in die USA, bei uns hat sie nichts verloren.“ Unter Gevattern bespricht man wohl solche Dinge…

Auch die Tochter des Abgeordneten Wladimir Wetscherko (zugleich Enkelin des Abgeordneten Jefim Zwjagiltsev) lebt in Europa. Vor einigen Tagen gab Wetscherko im Studio des „Hromadske TV“ zu, dass seine Tochter eine doppelte Staatsangehörigkeit hat. Dies ist in der Ukraine eigentlich nicht erlaubt. Sie ist nicht nur im Besitz eines ukrainischen, sondern auch eines Schweizer Passes. Das ist eine ernst zu nehmende Sache: einen Schweizer Pass bekommen ist schon mehr als ein einfacher Studienaufenthalt. Tatsächlich ist das eine Evakuierung aus der Ukraine mit Hilfe millionenschwerer Familienersparnisse. Warum will die Tochter eines Abgeordneten nicht in dem Land leben, wo ihr Vater im Parlament sitzt? Vielleicht gerade deshalb, weil sie weiß, wie er dieses Land regiert?

Alexej, der Sohn des ehemaligen Ministerpräsidenten Asarov wohnt auch überwiegend in Österreich, denn er hat hier eine Aufenthaltsgenehmigung. Interessant, dass er gleichzeitig Abgeordneter des ukrainischen Parlaments ist. Zu seinem Abgeordnetenmandat kam Asarov Junior auf eine ziemlich kuriose Art und Weise – er gewann in einem Wahlbezirk im Gebiet Donezk, wo er vorher nie gelebt und sich niemals hatte blicken lassen. Aus welchem Grund die Einwohner der Stadt Slawjansk diesen quasi Österreicher gewählt haben, ist ein Rätsel.

Interessanterweise erklärte Asarov-Senior die Abkehr seiner Regierung von der Europäischen Integration damit, dass die Ukrainer noch nicht bereit seien, homosexuelle Ehen zu legalisieren und biometrische Pässe einzuführen. Und das, obwohl die ganze Ukraine bereits seit über einem Jahr weiß, dass sein Sohn ein quasi Österreicher ist. Der Ministerpräsident schreckte nicht davor zurück, seinen leiblichen Sohn dem „Euro-Sodom-und-Gomorra“ zu überlassen. Offensichtlich wurde Asarov-Junior von seinem Vater bestens aufgeklärt und vorbereitet. Und auch der Vater selbst flog direkt nach seinem Rücktritt ins „Euro-Sodom“.

Mit der Aufzählung solcher Migranten könnte man noch lange fortfahren. Es gibt sie überall. Auf regionaler Ebene in Donezk wäre da zum Beispiel noch der Gouverneur Andrej Schyschacki und der Leiter der lokalen Kommunalwirtschaft Konstantin Savinov. Beide entsandten ihre Kinder zum Studium nach England. Ihre persönliche europäische Wahl konnte von keinem Parteikurs erschüttert werden. Niemand wollte seine Kinder in die Zollunion schicken.

Kurzum, die Donezker Politiker binden ihren Wählern einen Bären auf, erzählen etwas von „slawischer Bruderschaft“ und den Vorteilen der Zollunion. Sie selbst integrieren sich aber erfolgreich in Europa. Sie führen ihr Kapital und ihre Familien aus der Ukraine aus, allerdings nicht in die Russische Föderation.

Nachdem sich die ukrainischen Abgeordneten selbst in Europa eingenistet haben, wollen sie nun uns, die Bürger, nicht hineinlassen. Nach Meinung der Herren Zarjov, Zvjagiltsev, Wetscherko, Medwedtschuk etc. können nur ihre Kinder im Westen studieren. Und wir, die einfachen Sterblichen, sollen uns mit den Hochschulen Kasachstans und Weißrusslands begnügen.

Alle Genannten sind keineswegs arme Leute. Sie könnten ihren Kindern auch in der Ukraine eine gute Ausbildung bieten. Oder etwa nicht? Oder bekommt man in der Ukraine keine gute Ausbildung, auch wenn man viel Geld besitzt? Es sieht so aus, dass die Machthaber gar nicht an sich selbst und an den Staat glauben, den sie vertreten. Wieso sollten sie sonst ihre Familien außer Land schaffen? Wenn das so ist, ist die Diagnose sehr traurig.

Das verstehen offensichtlich im tiefsten Inneren auch die Wähler. Das bezeugt auch die klar degressive Popularitätsquote der Regierung. Die Heuchelei sehen alle. Und die Kreml-Lobbyisten haben nicht vor, echte Fans zu bleiben. Europa ist eindeutig besser und daran ist nicht zu rütteln.

Denis Kasanskij ist Journalist und Blogger aus Donezk

Übersetzung – Olha Sydor

Original: http://frankensstein.livejournal.com/489745.html

Auf dem Foto (“Ukrainska Pravda”): Das Haus der Familie Azarov in Wien (Pötzleinsdorfer Straße, 152-156)

Kyiv, 30 Jänner 2014, 22:29

Nach langer Folter wurde der Organisator von Automaidan nahe Kiew aus einem Auto geworfen.

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Schwer zugerichtet wurde Bulatow in einem Vorort von Kiew gefunden. Credit: facebook.com/olzya

Einer der Organisatoren von Automaidan, Dmitro Bulatow, der seit geraumer Zeit verschwunden war, wurde am Donnerstag Abend (30. Jänner), in der Ortschaft Wyshenky, Bezirk Boryspil, außerhalb Kiews gefunden.

Seinen eigenen Angaben zufolge wurde er von unbekannten Personen geschlagen, ihm wurde ein Ohr abgeschnitten und er wurde sogar gekreuzigt – seine Hände weisen Wunden auf, wie TSN-Korrespondentin Olga Koschelenko berichtet.

Der Automaidan-Organisator weiß nicht, wer ihn verschleppt hat, aber wies darauf hin, dass die männlichen Täter mit russischem Akzent sprachen.

Nach langer Folter wurde er per Auto von einem Versteck weggebracht und aus dem Fahrzeug geworfen. Der brutal zugerichtete Mann ging durch das Dorf und klopfte an jede Tür bis ihn ein Bewohner letztendlich ins Haus ließ. Von dort rief Bulatow Freunde an, die ihn schließlich nach Kiew brachten.

 

Weitere Informationen zu diesem Fall werden in einem TSN-Beitrag zu Mitternacht gesendet.

 

 

 

Source: http://tsn.ua/politika/bulatova-rozip-yali-ta-vidrizali-vuho-vikradachi-z-rosiyskim-akcentom-332194.html

Dmytro_Smolienko

Nach einer brutalen Auflösung der Demonstration in Zaporizhia die neben dem Gebäude der Gebietsadministration statt fand, ist ein Photoreporter der Nachrichtenagentur „Ukrinform“  Dmitrij Smoljenko verschwunden. Nach zwei Stunden wurde er in Ordjonikidse Militzdezernat wieder gefunden. Im Moment wurde er schon frei gelassen.

So erzählt Dmitrij über das Geschähen:

„Nachdem ich über die Auflösung des Euromaidandemonstration erfuhr, kam ich gleich zum Gebietsadministrationsgebäude. Ich begann zu fotografieren und tat es ohne sich zu verstecken. Gleich überfiel mich ein Tituschka mit einem Beisbollschlag und riss mich auf den Boden. Einer vom Berkut schloß sich ihm an. Ich versuchte womöglich meinen Kopf und die Fotokamera zu schützen. Am Kopf wurde ich verletzt, meine Hände sich verwundet. Ich schrie, dass ich Reporter bin, aber dies löste eine verkehrte Reaktion aus. Gleich wurde meine Kamera im Wert von acht Tausend US-Dollars von Tituschlka und dem Berkutmann zertrampelt. Danach wurde ich blutend in ein Militzauto gepackt und zum Militzdezernat gefahren. Dort warteten wir etwa 20 Minuten. Die Milizisten wussten offenbar nicht, ob sie uns freilassen oder registrieren sollten.  Ein Mann kam zu uns und fragte, wer hier Smoljenko sei. So wurde ich in ein Zimmer rein geführt wo der Gouverneur selbst Aleksandr Pekluschenko mich ansprach und versuchte mich aufzuklären, wohin man sich nicht einmischen darf…

Gestern noch schien es zu sein, dass Kiever Ereignisse weit entfernt sind. Aber heute schon ist die Frontlinie nach Zaporizhia gekehrt. Dies ist Faschismus. Am schlimmsten unterdrückt mich die Tatsache, dass sich Halunken zusammen mit Militz an die Menschen heranmachen“.

Der Herausgeber der Zeitschrift „Prawd.da“ Walerij Sotov äußerte sich darüber. Er hätte nicht erwartet, dass die Regionalregierung, die über eine lange Zeit ihre Zurückhaltung und Toleranz zeige, heute nicht nur von den Diensten der Militz, sondern auch von Kräften der Kriminellen Gebrauch macht. Tausende Menschen sahen, wie die Tituschki, Kriminelle und andere Schurken im Gebäude der Regionalregierung herum hingen. Exakt aus dem Regiolangegierungsgebäude liefen Kriminelle raus um die Menschen niederzuschlagen. Das Vertrauen auf  diese  Regierung ging für immer verloren.

 

 

Das Original: Запорожского журналиста доставал из райотдела сам губернатор

Die Richterin, die das Urteil gegen die Studenten der Karpenko-Kari Universität verhängt hat, hat ihr Amt aufgegeben.

Iryna_Mamontova

Ehemalige Bezirksrichterin bei Arbeit

Die Präsidentin des Bezirksgerichts Obolon in Kiew, Irina Mamontowa, hat ihr Amt freiwillig aufgegeben, berichtet die Gerichtlich-Juristische Zeitung (Sudowo-Juriditschna gaseta).

Nach Informationen der Zeitung hat Mamontowa die Kündigung ihres  Amtes freiwillig eingereicht.

Der Richterrat für ordentliche Gerichtsbarkeit hat die Kündigung gebilligt.

Die Richterin war bei der Prüfung der Kündigung nicht anwesend.

Am 22. Januar fand in Bezirksgericht Obolon die Gerichtsverhandlung statt, bei der die Präventivmaßnahme für 4 festgenommene Studenten der Karpenko-Kari Universität festgelegt wurde. Für alle 4 – Jurij Chrobust, Andrij Kotljar, Wadim Kowaljow und Danil Okulow – wurde  Hausarrest als Präventivmaßnahme festgesetzt.

Das Bezirksgericht Obolon ist das einzige Gericht geworden, wo nicht die Untersuchungshaft sondern Hausarest als Präventivmaßnahme für die wegen  Massenunruhen angeklagten Festgenommenen festgesetzt wurde.

 

 

Es handelt sich von der russischen Invasion in die Ukraine, so der ehemalige Pressesprecher des ukrainischen Geheimdienstes. Er schießt Explosionen auf U-Bahn-Stationen und Wohnobjekten nicht aus.

Secret police raid Ukraine?s national gas offices.

Russische Spezialeinheiten

Kiew, 22. Januar (Novij Region, Michail Ryabow) – Hinter Gewalteskalation in Kiew steht Kreml. Es geht hier um die russische Invasion, sagte Stanislaw Retschinski, der ehemalige Pressesprecher des ukrainischen Geheimdienstes (SBU).

„Es scheint mir, die Rede ist nicht mehr von einem Bürgerkrieg. Es handelt sich von einer Invasion seitens Russlands.“, schrieb er auf seiner Webseite in einem Sozialnetz.

„Mehrere Quellen haben bereits darüber berichtet, dass „Fachleute“ russischer Geheimdienste im ukrainischen Geheimdienst überall vertreten sind. Darüber hinaus tragen auch russische Staatsbürger die Uniform der Spezialeinheit Berkut und sind für die letzten Morde verantwortlich. Ich versuche dabei auf keinen Fall ukrainische Berkut-Polizisten freizusprechen. Sie sind ein Abschaum der gleichen Art.

Auch Entführungen von Majdan-Aktivisten, von denen einer ermordet wurde, verbinden die Quellen mit Russland. Das Vorgehen ist dem russischen sehr ähnlich. Man hat alles viel zu „sauber“ gemacht und keine Spuren hinterlassen.“, erkärte Reschinski.

„Wenn eine U-Bahn oder ein Wohnhaus bei uns demnächst in die Luft gesprengt werden – verstehen Sie – dies ist kein Bürgerkrieg mehr, dies ist eine Invasion. Genau das müssen wir der ganzen Welt beweisen.“, sagte der ehemalige Presseredner von SBU.

 

Quelle: NR2.ru: http://www.nr2.ru/kiev/480923.html

Portnikov_and_Klitchko

Ein ukrainischer Journalist, der durch seine Oppositionstätigkeit bekannt ist, erzählt über den „Provokationshintergrund“ des Kiewer Dramas.

Der ukrainische Journalist Witalij Portnikow, Berichterstatter der Rundfunkanstalt „Freiheit“, der an politischen Protesten in Kiew aktiv mitgewirkt hatte, zog nach Warschau um, nachdem er überzeugende Beweise für die gegen ihn geplanten Provokationen erhalten habe. Portnikow verbindet die dramatische Situation in Kiew mit der Tätigkeit von Agenten russischer Geheimdienste und mit der Haltung politischer Kräfte, die an der friedlichen Lösung der Krise am Maidan nicht interessiert sind. 
– Menschen, die in den letzten Monaten an dieser Protestbewegung aktiv mitgewirkt haben, haben es in der Tat nicht leicht. Versuche, die Situation im Lande in den Griff zu bekommen, haben nichts gebracht. Es ist bekannt, was mit einigen aktiven Mitgliedern der Zivilgesellschaft passiert ist. Man weiß vom Verprügeln des Journalisten Ihor Lutsenko, dem Mitglied des Rates vom Euromaidan, der in einen Wald verschleppt worden ist. Man weiß vom Tod seines Mitkämpfers Ihor Werbytsky, er wurde einfach umgebracht. Es wurde neulich bekannt, dass einer der Anführer des „Automaidans“ Dmitriy Bulatow verschollen sei.

Ich glaube, in der Ukraine hat sich ein sehr ernster Provokationshintergrund etabliert. Er ist auf die sich öffnenden Möglichkeiten für die politische Regelung dieses Konflikts zurückzuführen. Von der anhaltenden Konfrontation mit Gewalt werden weder Machthaber, noch Oppositionelle profitieren. An dieser Stelle muss man in erster Linie von Machthabern sprechen, denn die Oppositionellen haben sich auch früher ernst genug über eine politische Regelung geäußert. Die Machthaber – hier geht es in erster Linie um Präsident Janukowitsch – waren an dieser politischen Regelung nicht interessiert.  Erst als die Konfrontation auch Gewalt mit sich brachte, wurde es vielen Menschen langsam klar (auch im Umfeld von Janukowitsch selbst), dass es ohne Vereinbarungen nicht mehr weiter geht.

Zugleich gibt es Kräfte, die an diesen Vereinbarungen nicht interessiert sind. Ich würde sagen, dass es nicht nur interne, sondern auch externe Kräfte sind, sie befinden sich im Osten. Diese Kräfte tun alles Mögliche, um solche Vereinbarungen zu unterminieren, um den Verhandlungsprozess selbst zu unterminieren, sodass die Konfrontation mit Gewalt sich noch mehr zuspitzen würde. Alle Provokationen und Versuche, auf die aktiven Mitglieder der Zivilgesellschaft  und Journalisten Druck auszuüben, muss man gerade vor diesem Hintergrund betrachten.

Da ich viele Jahre lang in Russland tätig war, habe ich noch ausreichend Bekannte und Informationsquellen in diesem Lande. Ich muss Ihnen sagen, dass der Zugang zu den Informationen aus diesen Quellen in Russland sogar wichtiger ist, um die Lage in der Ukraine zu verstehen, als der Zugang zu den Informationen in der Ukraine selbst. Denn in Kiew gibt es sehr viele Mitarbeiter russischer Geheimdienste, es gibt sehr viele Menschen, die so zu sagen als „Politologen“ tätig sind. In Wirklichkeit sind sie für die Organisation von ganz schmutzigen Kampagnen zur Diskreditierung von Menschen zuständig und können übrigens auch empfehlen, die eine oder die andere Person zusammenzuschlagen. Kiew ist von diesen Menschen förmlich überschwemmt.

Menschen, die sich auskennen, teilten mir also mit, dass ein recht genauer Plan für das brutale Vorgehen gegen Journalisten, gegen aktive Mitglieder der Zivilgesellschaft vorliegt. Mir wurde gesagt, was als Anfang der gegen mich gerichteten Aktionen gelten soll und wie deren Fortsetzung  – mit dem einen oder anderen Grade von Wahrscheinlichkeit –aussehen könnte. Ich konnte mich vergewissern, dass man mich nicht belügt. Diese Informationen habe ich nach dem Gespräch mit europäischen und amerikanischen Diplomaten, in dem ich über Probleme für ukrainische Journalisten berichtet habe, erhalten. Ich habe beschlossen, dass ich zumindest versuche, diesen Plan zu torpedieren. Ich bin für eine Weile nach Warschau gekommen, um hier weiter zu arbeiten.

Außerdem bin ich der Meinung: in der Situation, da der Verhandlungsprozess begonnen hat, ist es sehr wichtig mit Europäern über eventuelle Auswirkungen der Abwesenheit dieser politischen Regelung zu sprechen. Ich bin jetzt in einem Lande, wo sich fast jeder zweite für die Ukraine interessiert. Was in der Hruschewsky Straße in Kiew passiert, wird in allen Fernsehkanälen des Landes – im Unterschied zur Ukraine selbst – präsentiert.

– Haben Sie eine Vermutung, warum gerade Sie Interesse bei diesen dunklen Kräften geweckt haben? Sagen wir russische oder ukrainische Geheimdienste, die den Prozess der politischen Regelung verhindern wollen.

– Ich habe nicht nur eine Vermutung, sondern auch eine klare Vorstellung warum. Es gibt nur wenige Journalisten, die genau und verantwortungsbewusst die Situation im Lande beschreiben. Einige von ihnen sind jetzt aus verschiedenen Gründen im Ausland. Ich bin in Kiew geblieben. Außerdem bin ich Mitglied des Rates vom Maidan. Gegen mich wurde bereits eine recht heftige Kampagne zur Diskreditierung, die – sagen wir – aus Moskau und Charkow (das sind zwei Zentren des russischen Einflusses in der Ukraine) gesteuert wird, in die Wege geleitet. Ich erwies mich als eine recht gute Zielscheibe. Menschen, die beschlossen haben, diese Kampagne in Auftrag zu geben, haben wohl gedacht, dass sie das, was mit mir passiert (wenn das passiert wäre) in jedem Fall denjenigen in die Schuhe schieben könnten, die sich früher an meiner Diskreditierung beteiligt hatten. Das ist ein recht einfaches Schema. Ich kann es jetzt nicht in allen Details beschreiben, da viele meiner Kollegen in der Ukraine in Gefahr sind. Ich gehe davon aus, dass ich von hier zumindest teilweise die Möglichkeit haben werde, die Entwicklung der Geschehnisse zu beeinflussen. Ich will meine Möglichkeiten ja nicht übertreiben, aber ich verstehe Folgendes: Jedes Detail darüber, was mit mir passiert, könnte meinen Kollegen in der Ukraine und dem nicht einfachen Verhandlungsprozess, der sich erst anbahnt, Schaden zufügen.

 

 

Verfasser: Andrej Sharyj (Андрей Шарый)

Auszug aus der Sendung: „Zeit für die Freiheit“ bei der Rundfunkanstalt „Freiheit

Link: http://www.svoboda.org/content/article/25239964.html

Veröffentlicht am 23.01.2014 um 16:42 Uhr

Donnerstag, 23. Jänner, 2014

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Um etwa 4 Uhr morgen wurden von Berkutkräften 17 Automaidanaktivisten festgenommen, die neben dem 17. Krankenhaus Wache hilten.

Laut der Mitteilung von Oleksandra Matvijtschuk aus Zentrum Gromadjanskich Svobod (Das Zentrum für Zivielrechte), die Zahl der Festgenommenen wurde nicht bekannt gegeben. Alle Autos der Aktivisten wurden zertrümmert.

Ein der Aktivisten konnte entfliehen. Er hörte die Drohungen seitens Berkuts, dass die Festgenommenen in der Stadt herum gefahren und dabei geschlagen werden.

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Vom Tatort informiert Gromadske-TV: laut der Schriftverkehr der Aktivisten, sie wurden durch einen Hilfeschrei aus Internet in eine Falle gelockt und dort festgenommen.

Euromaidan informiert ebenfalls, dass die Streitkräfte Sprengstoff in einen gelben Bus hinein warfen. Der Standort der Busbesitzers ist nicht bekannt.

Video: youtube link

In den zertrümmerten Autos befinden sich oft persönliche Sachen dessen Besitzer. In einem in der Institutskij Straße leerem zerschmettertem Auto wurden sowohl eine Kreditkarte auf dem Namen von Julija Wolkowa, als auch ein für das Aufzeichnen der Verkehrslage gedachten Videorecorder gefunden. Die Bilder daraus zeigen, wie die Autos von den Streitkräften umgeben wurden und wie die Insassen dazu gezwungen wurden, die Autotüren zu öffnen.

Die Abgeordnete Lesja Orobets informiert, dass „Berkut“ noch vier Autofahrer vom Euromaidan verhaftete. Einen weiteren Fahrer und gleichzeitig den einzigen Zeugen brachte sie zu einer Rettungsstelle noch bevor mehr Berkutskräfte ankamen. Er bestätigte, dass bei diesem Überfall alle Isnassen aus ihren Autos gerissen und niedergeschlagen wurden. Streitkräfte setzten Abwehrspray gegen sie ein, warfen die Sprengkörper in die Autos rein. Darüber schrieb sie auf ihrer Seite im Facebook.

„Automaidan“ informiert ebenfalls, dass drei Autos neben dem Budinok Ofizeriw in Kiew zerschmettert wurden. Sechs Personen wurden fest genommen.

Andere video auf dasselbe Thema: http://www.youtube.com/watch?v=k7hh5d_z-H8

Quelle: Ukrainska Pravda

Lukash

Olena Lukasch, die Justizministerin

Donnerstag, 23. Januar 2014 um 23:03

Im Laufe der Verhandlungen zwischen den Machthabern mit Präsident Janukowytsch an der Spitze und Anführern von drei oppositionellen Parteien sei keine Antwort auf die Frage gefunden worden, ob die Anführer der Opposition beabsichtigten, den Verlauf radikaler Ereignisse auf den Straßen Kiews in der Zukunft zu kontrollieren. Die Verhandlungen sollen fortgesetzt werden.

Darum geht es in der Erklärung von Justizministerin Olena Lukasch, dem Mitglied der Arbeitsgruppe zur Regelung der politischen Krise, über den Verlauf der Verhandlungen, teilt der Pressedienst des Präsidenten der Ukraine.

“Leider haben sich die Anführer der Opposition bereits zum zweiten Mal geweigert, die Erklärung über die Verurteilung von extremistischen Handlungen abzugeben. Auch die Fälle der Belagerung von Gebäuden der lokalen Behörden wurden von ihnen nicht verurteilt. Es wurde auch keine Antwort auf die Frage gefunden, ob die Anführer der Opposition beabsichtigen, den Verlauf radikaler Ereignisse auf den Straßen Kiews in der Zukunft zu kontrollieren“, erklärte Lukasch.

Laut Lukash seien die Frage der unverzüglichen Räumung von den gesetzwidrig besetzten Räumlichkeiten, die eventuelle Amnestie sowie andere Anliegen, die bei der außerordentlichen Sitzung des Parlaments besprochen werden könnten, erörtert worden. Die Anberaumung der außerordentlichen Sitzung des Parlaments sei von den Teilnehmern der Verhandlungen positiv bewertet worden.

Die Frage der Verantwortung der Regierung sei auch erörtert worden.

Quelle: Ukrainska pravda